Herzlich Willkommen, liebe Leserinnen und Leser!

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dem Online-Blog der Schülerzeitung der Beruflichen Oberschule Friedberg!

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

Wir berichten für unsere Leserinnen und Leser hier über Neuigkeiten aus dem Schulleben, Interessantes aus dem Unterricht und schreiben über Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler wirklich bewegen.

Das Team der Schülerzeitung wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen der Beiträge!

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„Mia san Bayern“: Der bayerische Dialekt

Der Dialekt ist schon ein Wunderwerk für sich, aber denkt nicht, es gäbe nur den Einen. Neben dem in unserer Region recht verbreitetem Altbayerisch, zählen Fränkisch, Schwäbisch und Allgäuerisch ebenso zu den Dialekten, die häufig in Bayern angewandt und in der Praxis gesprochen werden. Jeder dieser Dialekte hört sich für Laien oder Norddeutsche bzw. einfach Nicht-Bayern (häufig als „Preußen“ verspottet) gleich unverständlich an, da diese Dialekte schon fast eine eigene Sprache mit häufig stark unterschiedlichem Vokabular sein könnten. Und doch sind sie aus vielen Gründen auch historisch bedingt so verschieden.

Jeder Dialekt in Bayern klingt unterschiedlich und besitzt eine Vielzahl an eigenen Wörtern, welche teilweise in Schreibweise und Wortstamm nur vage der hochdeutschen Version ähneln. So kennt man beispielsweise eine Frikadelle nicht nur als „Fleischpflanzla“, sondern auch als „Fleischkiachla“ und eine Tüte nicht nur als „Düüd´n“, sondern auch als „Gschdadl“. Wenn man nicht schon mit einem Dialekt aufgewachsen ist, fällt es schwer, einen solchen zu verstehen.

Warum also sollte man Bayerisch reden, wenn es doch so kompliziert scheint und im Berufsleben häufig als hinderlich angesehen wird?
Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn es kann nicht nur äußerst amüsant sein, Bayerisch zu reden, sondern in vielen Gebieten ist der bayerische Dialekt einfach gang und gäbe. In den meisten bayerischen Dörfern ist es üblich, im Dialekt zu sprechen, denn Hochdeutsch ist dort eine wahre Seltenheit.

Merke: Im Grund g’nomma bleibts jedem soiba überlassen, ob a jetz Boarisch ren mog, oda ebn ned.

Text: Parick Failer

Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unser Spanischlehrerin Frau Binner…

… gerne den Film „Stadt der Engel“ schaut,

… in ihrer Freizeit sehr gerne auf Reisen geht,

… allgemein gerne Kaffee trinkt und Handball spielt,

… als Radler serviert werden würde, wenn sie ein Drink wäre,

… als Sozialpädagogin arbeiten würde, wenn sie keine Lehrerin geworden wäre?

Interview: Patrick Failer

Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unser Verbindungslehrer Herr Goj Englisch, Geschichte, Sozialkunde und Internationale Politik unterrichtet,

… am liebsten die Bücher „Der taumelnde Kontinent“ und „Aufklärung jetzt!“ liest,

… in seiner Freizeit sehr gerne Musik macht,

… sogar schon seit 30 Jahren Gitarre spielt und neuerdings Geige lernt,

… total gerne die Netflix-Serie „Better call Saul“ schaut,

… als Gin Tonic serviert werden würde, wäre er ein Drink,

… als Journalist arbeiten würde, wäre er kein Lehrer geworden,

… als Schüler ein „effizienter Minimalist“ war,

… Ignoranz und Dummheit ihn auf die Palme bringen,

… er sich als Verbindungslehrer für ein faires Miteinander einsetzt,

…  das Amt des Verbindungslehrers bereits das dritte Jahr ausübt,

… und diese Aufgabe als Ansprechpartner aller Schülerinnen und Schüler übernimmt, „da sie ja jemand machen muss“?

Wir wünschen Herrn Goj viel Erfolg und Geduld für seine Aufgaben als Verbindungslehrer und finden: Nur nicht so bescheiden! Gute Wahl!

Interview: Stefanie Mayr

Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unsere Pädagogik/Psychologie- und katholische Religionslehrerin Frau Weithaler…

… gerne Motorrad fährt,

… am liebsten die „Twilight-Triologie“ liest,

… sich in ihrer Freizeit um ihre Reitbeteiligung kümmert,

… ein Caipirinha wäre, wenn sie als Drink serviert werden würde,

… Krankenschwester wäre, wenn sie keine Lehrerin geworden wäre,

… als Schülerin eher mittelmäßig war.

Interview: Stefanie Mayr

Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unsere Mathe- und Psychologie-Lehrerin Frau Förg…

… am liebsten das Buch „Passagier 23“ liest,

… sich in ihrer Freizeit am liebsten mit Bouldern und Tischtennis beschäftigt,

… sehr gerne die Serie „Die Brücke“ schaut,

… als Drink eine Maracuja-Schorle wäre,

… wenn Sie keine Lehrerin geworden wäre, etwas mit Statistiken machen würde,

… als Schülerin so war, wie es sich alle Lehrer wünschen,

… auf die Palme gebracht wird, wenn Schüler schwätzen und sich danach auch noch beschweren.

Interview: Stefanie Mayr

„Europa und ich“ – Was hat Europa mit mir zu tun?

Am diesjährigen Projekttag zum Thema „Europa“ führten die Klasse F13WA mit Herrn Widmayr sowie die Klasse F12WB mit Frau Hublitz ein Planspiel zur EU durch. Im folgenden Text sollen unseren Leserinnen und Lesern die Ergebnisse präsentiert werden.

Europe-Flag-Vertical

Die Europäische Union existiert bereits seit 1951, damals unter dem Namen „Montanunion“. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die EU immer weiter und zählt zum jetzigen Zeitpunkt noch 28 Mitgliedsstaaten. Seit dem geplanten Austritt von Großbritannien steht das Staatenbündnis jedoch immer stärker in der Kritik. Vor allem Rechtspopulisten versuchen von innen Unruhe zu stiften. Die Europawahl am 26. Mai 2019, bei der 705 Abgeordnete gewählt werden, ist deshalb von großer Bedeutung für den Fortbestand der EU. Dabei spielen vor allem Jugendliche als Erstwähler eine große Rolle. Um zu wissen, welche Themen junge Menschen beschäftigen, wurde von der Europäischen Akademie Bayern ein Planspiel einberufen. Ziel war es, in verschiedenen Themengruppen jeweils drei Fragestellungen oder Forderungen zu erarbeiten, die dann an EU-Abgeordnete weitergegeben werden.

Das Planspiel begann um 9 Uhr im Begegnungshaus Ottmaring mit einer kurzen Einführung, in der die Geschichte der EU beleuchtet wurde. Außerdem wurde von den Referenten eine Umfrage erstellt, bei der vor allem die Frage „Wie würdest du die EU beschreiben?“ im Vordergrund stand. Die meisten beantworteten diese Frage nämlich mit dem Wort „kompliziert“. Die Organisatoren machten es sich dann zur Aufgabe, diese Einstellung zu ändern.

Nach der Einführung begann die Workshop Phase, in der die Themengruppen

  • Fokus Demokratie: Die Rechtspopulisten EU-weit im Aufwind ?
  • Fokus EU-Erweiterung: Die Türkei – wie steht es um die europäische Perspektive?
  • Fokus EU-Nachbarschaft: Die Ukraine – zwischen Russland und der EU.
  • Fokus Daten, Medien und Internet: Herausforderung für die europäische Demokratie ?

Bis zum langersehnten Mittagessen um 13 Uhr gab es in den einzelnen Gruppen ein kurzes Briefing. Danach sollten in Diskussionsrunden mögliche Fragen oder Forderungen für EU-Abgeordnete ausgearbeitet werden, von denen die drei wichtigsten ausgewählt wurden. Im Anschluss stellte jede Gruppe die ausgearbeiteten Fragen vor. Zum Schluss wurde die oben genannte Umfrage ein weiteres Mal durchgeführt. Allerdings hatte die Mehrheit nun nicht mehr die Meinung, dass die EU kompliziert sei. Damit ging ein spannender und lehrreicher Tag zu Ende, der dem ein oder anderen einen unterschiedlichen Eindruck der Europäischen Union gewährt hat zu Ende. Veranstaltungen wie diese sollten öfter meiner Meinung nach durchgeführt werden, da viele Teilnehmer relativ wenig Wissen von der EU hatten, was jedoch vor allem für die Europawahl sehr wichtig ist.

Protokoll: Melanie, F12WB