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dem Online-Blog der Schülerzeitung der Beruflichen Oberschule Friedberg!

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

Wir berichten für unsere Leserinnen und Leser hier über Neuigkeiten aus dem Schulleben, Interessantes aus dem Unterricht und schreiben über Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler wirklich bewegen.

Das Team der Schülerzeitung wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen der Beiträge!

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Bouldern oder Parkour? Outdoor liegt im Trend!

Es ist wieder warm draußen. „Outdoor“-Aktivitäten liegen nach wie vor stark im Trend. Wir stellen Ihnen heute zahlreiche Möglichkeiten – vor allem für das Frühjahr und die warmen Sommermonate – vor.

Geht es Ihnen auch so? Man sieht wieder mehr Jogger und Radfahrer auf der Straße und denkt sich: „Gibt es da nicht spannendere, neumodischere Alternativen?

Klettern oder auch „Bouldern“ ist angesagt wie selten zuvor. Nachdem es 2020 zum ersten Mal olympisch sein wird und es unter anderem auch dadurch für die Sportart vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen höheren Zuschuss gibt, steigt auch unter vor allem jungen Menschen die Popularität von Klettern im Freien. Jedoch ist zu erwähnen, dass man vor dem eigentlichen Klettern die Grundlagen stärken sollte. Dazu gehören beispielsweise Kraft und Ausdauer.

„Kraft“ – da haben wir bereits das Stichwort für das nächste Thema. Fitness mit dem eigenen Körpergewicht, z.B. „Crossfit“, liegt gerade sehr im Trend. Viele wollen jedoch nicht in ein Fitnessstudio gehen, da es vor allem zu teuer oder zu weit weg ist. Wer jedoch seine Umwelt genauer betrachtet, der stellt fest, dass sich beispielsweise in Form von Wänden oder Treppengeländern Trainingsmöglichkeiten verstecken (Fachbegriff: „Parkour“). Jedoch sollte man solche Experimente nicht in sogenannten „Hotspots“ wagen, wo sich viele Menschen aufhalten.

Wenn Sie sich davon noch nicht angesprochen fühlen, brauchen Sie jedoch noch lange nicht das Handtuch in zu werfen.

Für die Gemütlicheren unter uns gibt es in den warmen Monaten auch wieder zahlreiche Festivals , bei denen man richtig abschalten, Ruhe finden oder auch feiern kann. Dazu gehören in unserer Umgebung in nächster Zeit zum Beispiel das „Modular Festival“ in Augsburg oder diverse Public Viewings zur WM 2018.

Von unserem Autor Fabian Wölfle

Fotogalerie: Die Tiere unserer Heimat

Tolle Schnapschüsse sind auch beim diesjährigen Fotowettbewerb einigen Schülerinnen und Schülern der FOS/BOS Friedberg gelungen. Lehrkraft Bernhard Kinast hatte als Thema die „Tiere unserer Heimat“ ausgegeben. Ruven Deppe, Tobias Gut, Lydia Herrmann, Ina Poetter, Nathalie Römmelt, Salome Wick und Hannah Wohlraab hatten sich auf die Suche nach dem besten Tiermotiv gemacht.

Nina Alff und die Macht der Bilder

Dritte Welt, Slum, Häuptling oder Hütte sind auf den ersten Blick normale Wörter, die wir auch im Alltag so verwenden. Assoziiert man sie jedoch mit dem Kontinent Afrika, bekommen sie auf einmal eine ganz andere, tiefere Bedeutung. Wie die Sprache und auch Bilder unser Denken formen, war das Thema des Vortrags von Nina Alff am 27. April 2017.

Alff ist Diplom-Geographin und pendelt häufig zwischen Deutschland und verschiedenen Ländern Afrikas. Als Entwicklungshelferin besuchte sie bereits Ruanda, Sambia und Malawi, Länder Westafrikas. Außerdem hatte sie einige Forschungsaufenthalte in Pakistan und Afghanistan. Dabei setzt sie sich für Geschlechtergerechtigkeit und bessere Lebensbedingungen für Frauen und Männer ein. Desweiteren kämpft sie gegen den unfairen Welthandel und stellt sich der Herausforderung der internationalen Zusammenarbeit im Zeitalter der Globalisierung.

Besonderen Wert legt Nina Alff auf eine reflektierte Verwendung des Begriffs „Afrika“. Viele Menschen sehen Afrika als Land und nicht als Kontinent. Jedoch ist dieser Kontinent so divers, so bunt und so unterschiedlich von West nach Ost und von Nord nach Süd, dass wir es tunlichst vermeiden sollten, von Dingen zu reden, die in „Afrika“ passieren – schlichtweg, zu pauschalisieren und zu allgemein. Denn das „eine Afrika“ gibt es so nicht. Afrika ist eine Verallgemeinerung und Generalisierung, die die europäische Gesellschaft zur Vereinfachung eingeführt hat. Man könnte es damit vergleichen, alle als Europäer bezeichnet und über einen Kamm geschert zu werden.

Als Einstieg in ihren Vortrag zeigte uns Frau Alff verschiedene Bilder einiger Werbekampagnen, welche Spendengelder für „Afrika“ sammeln. Dabei fiel auf, dass viele Bilder aus werbestrategischen Zwecken vor allem Kinder und Frauen in wüstenähnlichen Regionen vor Lehmhütten darstellen. Eben dies entspricht so in den meisten Fällen nicht der Realität, berichtet uns Nina Alff aus eigener Erfahrung. Die Frauen in den verschiedensten Ländern Afrikas sind oft sehr selbstbewusst und engagiert. Würden die USA und Europa die Subventionen (Lebensmittel, welche in vielen Teilen Afrikas zu günstigen Preisen angeboten werden) beenden, so ginge es der Wirtschaft in den Ländern Afrikas wieder besser und der eigene Markt würde gestärkt werden. Dadurch, dass die Menschen vor Ort, wie auch wir hier in Deutschland, lieber das billigste Produkt kaufen, bleiben Fischer und Kleinbauern häufig auf ihren Produkten sitzen. Dadurch können sie ihre Familien nicht mehr ernähren und sehen sich oft gezwungen, die gefährliche Reise nach Europa oder in die USA, in die Länder, die ihnen das eigene Überleben erschweren, aufzunehmen. In den Industrieländern erhoffen sie sich die Aussicht auf eine Arbeitsstelle, sodass sie ihre Familien in ihren Heimatländern ernähren können.

Im Laufe des Abends erhielten wir auch Einblicke in eine Kampagne, die mit Sprüchen und Symbolbildern wirbt. Nina Alff bezog ihre Zuschauer in ihren Vortrag mit ein. So sollten wir Situationen beschreiben, in welchen wir Werbung für Spenden nach „Afrika“ erlebt haben.  So sei laut Alff zum Beispiel der Slogan „Mit den 2 € die Sie jeden Morgen für Ihren Kaffee ausgeben, können Sie einem Kind in Afrika einen Tag das Überleben sichern.“ Eine besondere Taktik, da sie uns persönlich und in unserem Alltag anspricht.

Abschließend lässt sich sagen, dass Sprache unser Denken strukturiert und diesem einen wesentlichen Ausdruck verleiht. Die Macht der Bilder sollte auf keinen Fall unterschätzt verwendet werden.

Von unserer Autorin Nathalie Lehner

 

Fotowettbewerb: Die Tiere unserer Heimat

Auch beim diesjährigen Fotowettbewerb haben wieder viele Hobbyfotografen unserer Schule teilgenommen und ihre besten Tieraufnahmen eingereicht. Alle Bilder sind bereits entwickelt worden, hängen im Schulhaus aus und machen die FOS/BOS Friedberg etwas grüner.
Im Rahmen des Wettbewerbs zeigten Ina Poetter, Lydia Herrmann und Nathalie Römmelt bei starker Konkurrenz das schärfste Auge und knipsten die Siegerfotos.
Auf diesem Weg bedanke ich mich bei allen Teilnehmern für die faszinierenden Naturaufnahmen und beim Förderverein, der das Projekt „Fotowettbewerb“ finanziell unterstützt hat.

Ein Gastbeitrag von Bernhard Kinast

Das Praktikum: Der Gang auf die Glocke

Für viele Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung: Das Praktikum bzw. die fachpraktische Ausbildung in der 11. Klasse an der Fachoberschule. Ein Halbjahr in einem Betrieb der eigenen Wahl im wöchentlichen Wechsel zur Schule. Dies bringt viele positive, sowie negative Erfahrungen mit sich. Diese sollen in einem weiteren Text dieser Serie geschildert werden.

Als ich letztes Schuljahr vor der Wahl stand, wohin mich mein Pflegepraktikum führen sollte, wusste ich genau: es soll eine medizinische Einrichtung werden. Ich freute mich sehr darauf, da ich selbst schon des Öfteren als Patientin im Krankenhaus war und nun „das Leben hinter den Kulissen“ hautnah miterleben wollte.

Der erste Tag

Mein erster Arbeitstag begann damit sämtliche Formulare zu unterschreiben. Mit neuen Klamotten und einem Namensschild ging es dann auf die „Station“. Als Erstes wurde ich der Stationsleitung vorgestellt, danach machte ich mich auf und stellte  mich höflich bei allen anderen Mitarbeitern vor. Eine Schwester nahm sich mir an und zeigte mir im Schnelldurchgang alles Wichtige. Danach sollte ich selbstständig die Patienten versorgen, wenn jemand etwas braucht. Nun stand ich auf dem Korridor und war erst einmal auf mich alleine gestellt. Ich hatte natürlich Angst, ich könnte etwas falsch machen. Ich wusste ja noch noch nicht wirklich, was auf mich zukam.

Der erste Patient klingelte. Als ich das Zimmer betrat, fragte er, ob er nicht ein Glas Wasser bekommen könnte. Ich füllte sein Glas auf und wir unterhielten uns noch einen Moment. Damit war das Eis zwischen mir und zumindest einem der vielen Patienten im Krankenhaus glücklicherweise gebrochen. Und ich konnte mich voll auf meine Arbeit konzentrieren.

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Die erste Woche

Bereits am zweiten Arbeitstag durfte ich den Blutzucker der Patienten messen. Eine Schwester hatte mit gezeigt, wie das funktioniert und so ging ich mit meinem Gerät von Zimmer zu Zimmer und maß bei den Patienten den Wert des Blutes. So lernte ich perfekt die Patienten kennen und ich konnte mich überall vorstellen. Alles lief prima, mir machte das richtig Spaß!

Für den Rest der Woche entwickelte sich schon eine richtige Routine. Arbeitsbeginn war um 6:00 Uhr morgens. Nach der Übergabe von der Nachtschicht in die Frühschicht ging ich los, um die Patienten zu wiegen. Danach habe ich geholfen, die Patienten aufzurichten und zu waschen, beziehungsweise zu duschen. Diese Aufgabe musste bis zum Mittagessen erledigt sein, wobei zwischendurch noch das Frühstück stattfand. Nach dem Mittagessen wurde der Blutzucker gemessen und die Tablettenschachteln neu aufgefüllt. Während dieser Arbeiten musste ich immer „auf die Glocke gehen“ – das nennt man so, wenn ein Patient klingelt. Um 14:15 Uhr fand dann die Übergabe der Frühschicht an die Spätschicht statt. Nach der ersten sehr anstrengenden Woche freute ich mich dann doch wieder darauf, dass die Schule „erst“ um acht Uhr beginnt.

Die restlichen 6 Wochen

Neben den eben schon genannten Aufgaben kamen noch das Führen des Aufnahmegesprächs, verschiedene Botengänge und die Einweisung neuer Praktikanten hinzu. Natürlich steht in einem Krankenhaus vor allem die Hygiene im Vordergrund, weswegen ich in jeder freien Minute die Versorgungswägen auffüllte und putzte.

Ein cooles Erlebnis war es, als ich eine Patientin zur Herzkatheter-Untersuchung begleiten durfte. Der Arzt war sehr freundlich und hat mir erklärt, was da alles auf dem Bild zu sehen ist. Ein ebenfalls einschneidendes Erlebnis war die Sonografie eines Patienten. Die Schwester vor Ort erklärte mir, was man auf den Bildern markieren muss und ob der Patient gesund ist. Außerdem erfuhr ich, dass sie als MRTA (medizinisch-radiologisch-technische Assistentin) arbeitet. Das Berufsbild ließ mich auch nach der Praktikumszeit nicht mehr los. Nach der FOS möchte ich deswegen eine Ausbildung zur MRTA anstreben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mir das Praktikum sehr viele neue und interessante Erfahrungen über das Arbeitsleben, insbesondere im Krankenhaus, eingebracht hat.

Anonyme Autorin

Wusstet ihr eigentlich, dass…

Unser Mathematik- und Physiklehrer Herr Kinast…

mittelalterliche Musik mag…

sein Lieblingsbuch „Die Rückkehr der Orks“ ist,

er Der Herr der Ringe“ als seinen Lieblingsfilm bezeichnet…

und er „ein guter Whisky“ wäre, wenn er als Drink seiner Wahl im Lokal serviert werden würde.

Die Fragen an Herrn Kinast stellte unsere Autorin Nour Ghazi.