Herzlich Willkommen, liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich Willkommen bei „Friedo“ –

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dem Online-Blog der Schülerzeitung der Beruflichen Oberschule Friedberg!

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

Wir berichten für unsere Leserinnen und Leser hier über Neuigkeiten aus dem Schulleben, Interessantes aus dem Unterricht und schreiben über Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler wirklich bewegen.

Das Team der Schülerzeitung wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen der Beiträge!

Logo FOSBOS Friedberg

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Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unser Chemie- und Biologielehrer Herr Fischer…

… sich selbst als „ruhig, gewissenhaft und schlitzohrig“ bezeichnen würde,

… sein Lieblingsfilm „Star Wars“ ist,

… er fast ein Puddingfabrikant geworden wäre,

… er in seiner Freizeit gerne Fußball spielt, Joggen geht und Klavier übt,

… und als Getränk ein Spezi wäre?

Interview: Silan Purç

Projekt „Insekten ein Zuhause geben“: Kinast sucht kreative Köpfe!

„Insekten ein Zuhause gehen“ ist ein Projekt von Physik- und Mathematiklehrer Bernhard Kinast, das an unserer Schule seit dem Schuljahr 2018/19 angeboten wird. In diesem Projekt setzen sich Schülerinnen und Schüler mit der Natur auseinander, insbesondere mit den Insekten und ihren Lebensräumen. Für die Natur sind alle Insekten wichtig, daher gibt es keine Ausnahmen und die Schüler können sich jedes Insekt ihrem Interesse nach aussuchen und porträtieren.

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Natürlich handelt es sich bei diesem Projekt um kein „stinknormales“ Insekten-Projekt: KREATIVITÄT ist gefragt, wodurch Vielfältigkeit ermöglicht wird!
Es gibt keine Vorgaben, wie die Schüler arbeiten müssen: Es können Insektenhotels gebaut werden, die man auch nach eigener Lust und Laune gestalten kann, aber darüber hinaus kann alles Kreative, was mit Insekten zu tun hat, gemacht werden. Beispielsweise können Schüler eigene Beiträge leisten, indem sie Insekten in ihrem Lebensraum fotografieren oder bereit sind, zum Beispiel insektenfreundliche Pflanzen zu kultivieren.

Somit helfen Schülerinnen und Schüler bei diesen Projekt nicht nur gegen das Insektensterben anzukämpfen, sondern fördern ihre eigene Kreativität und nicht zu vergessen ist, dass dadurch die Schüler untereinander mehr interagieren und sich vom Stress des Schulalltags erholen können.

Doch wie kam Herr Kinast auf die Idee, an der FOS/BOS Friedberg ein solches Projekt anzubieten?

Ein Freund von ihm hat selbst ein Insektenhotel für Bienen gebaut und bei sich aufgestellt, was unseren Lehrer so begeistert hat, dass er bereit war, bei sich auf dem Balkon bienenfreundliche Pflanzen zu ziehen. Und dann kam die Überraschung: beim Beobachten der Pflanzen fiel ihm auf, dass nicht Bienen, sondern extrem seltene Wespen diese fressen. Er war sehr erstaunt, da er davor nicht wusste, dass diese Insekten überhaupt in seiner Umgebung leben. Diese freudige Überraschung brachten ihn auf die Idee, ein Insekten-Projekt an unserer Schule anzubieten.

Zu erwähnen ist auch, dass dieses Projekt vom Förderverein der FOS/BOS Friedberg gesponsert wird.

Alle Interessierten können sich jederzeit bei Herrn Kinast melden und sollen außerdem Ausschau nach dem Plakat „Insekten ein Zuhause geben“ in der Aula halten!

Text: Kamila Szczurek

„Weihnachten im Schuhkarton“: Die FOS Friedberg beschenkt Notleidende

Wie man es auch dreht und wendet, ist es bei uns doch so, dass wir alle die Weihnachtszeit aus den verschiedensten Gründen lieben. Dafür gibt es eine schier endlose Menge an Gründen, wie beispielsweise das langersehnte Wiedersehen seiner Verwandten oder auch die festliche Stimmung. Was aber ohne jeden Zweifel feststeht ist, dass die Weihnachtsgeschenke für jeden von uns ein absolutes Highlight sind. Immerhin freut sich jeder über Geschenke und in unserer Zeit ist es auch nicht unüblich, eine Menge davon zu bekommen – vor allem dank einem unbegrenzten Angebot durch den Online-Handel.

Diese Freude ist leider nicht überall auf der Welt spürbar. Traurigerweise ist es in unserer Welt an vielen Orten so, dass die Menschen sehr arm sind und es noch nicht einmal für deren Essen reicht. Folglich kann man sich dann auch keine Weihnachtsgeschenke leisten. Das will unsere Schule nicht einfach so hinnehmen, weshalb dort auch jährlich eine Sammlung stattfindet, bei welcher Geschenke gesammelt werden. Eine Vielzahl an Schülern und Lehrern haben sich dazu bereit erklärt, ein Geschenk in Form eines Schuhkartons, gefüllt mit allerlei Schulartikeln und Spielzeug, zu spenden, um so dafür zu sorgen, dass auch die ärmeren Kinder ein schönes Weihnachtsfest haben. Durch das Engagement der Schüler kam auch im vergangenen Jahr wieder eine große Menge an Geschenken zustande.

Die Päckchen wurden an die wohltätige Organisation Humedica übergeben, welche die Geschenke an arme Kinder in aller Welt verteilte. Die Aktion wird auch im kommenden Schuljahr wieder stattfinden und hoffentlich nehmen so viele Schüler wie möglich daran teil.

Text: Patrick Failer

 

Weihnachtsaktionstag 2018: „Last Minute“-Geschenke, Punsch-Pong und leckere Plätzchen

Der diesjährige Weihnachtsaktionstag war wieder einmal eine gelungene Einstimmung auf die Feiertage. 18 Klassen der Jahrgangsstufen 12 und 13 sorgten mit kreativen Aktionen dafür, dass die Schulfamilie einen lustigen letzten Schultag im Jahr 2018 erleben konnte. Unterstützt von einem aus SMV und freiwilligen Schülerinnen und Schülern gebildeten Organisationsteam sowie von unserem engagierten Hausmeister Herr Lindermeir, kümmerten sich die Klassen selbständig um Vorbereitung, Aufbau und Durchführung ihrer Aktionen, die beispielsweise Spätentschlossenen den Kauf von „Last Minute“-Geschenken, wie selbstgemachten Armbändern oder Plätzchen, ermöglichten.

Für jede Menge Spaß war bei Kinderpunsch-Pong, Mario-Kart-Turnier oder Kahoot!-Quiz gesorgt, und wer in Wettkampfstimmung war, konnte sich bei Maßkrug-Stemmen, Fußball-Kegeln oder Dosenwerfen mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder auch Lehrerinnen und Lehrern messen. Für das leibliche Wohl sorgten die 13. Klassen, die herzhafte Snacks wie Sandwiches und Brezeln, süße Leckereien wie Waffeln und Kuchen und heiße wie kalte Getränke zubereiteten. Die zahlreiche Teilnahme an allen Aktionen durch Schüler und Lehrer brachte so nicht nur einen schönen Vormittag für alle, sondern diente zusätzlich einem guten Zweck, denn alle Einnahmen werden im neuen Jahr von der SMV gespendet.

 

Text: Manuela Keybach

Fotos: Stefanie Mayr

When Leo Hendrik Baekeland, a Belgian chemist, was experimenting in his laboratory to find a new material, he certainly was not aware that the new substance he found after numerous experiments would be such a success. “Bakelit“ had several very fortunate properties – hard as steel, flexible as wax, heat resistent as ceramic. He could not imagine that mankind would develop such an appetite for this new substance… and we have an enormous problem with all our plastic waste, which is today floating in the oceans.

We, the class 12SBi, have been working on the issue of plastic waste, and found the project launched by a young Dutch engineer very interesting.

Have you heard about Boyan Slate? Here you go …

Unterrichtsprojekt: Plastic, once a friend, now a foe

„Heimatliebe“: 100 Jahre Bayern

Bayern ist vor kurzem 100 Jahre alt geworden. Es ist für uns mehr als einfach nur ein Bundesland. Vielmehr ist es unser Zuhause. Es ist unsere Heimat.

Unsere Heimat ist Bayern – vom Haus, indem wir aufgewachsen sind, über den Kinderspielplatz nebenan, bis hin zu Sehenswürdigkeiten, die wir in unserem „Heimaturlaub“ besichtigt haben. Menschen können aber auch Orte, die in weiter Ferne liegen, als „Heimat“ sehen.

Je nachdem, wo sie aufgewachsen sind oder auch welche Kulturen sie in ihrer Kindheit näher kennengelernt haben. Dies kann zum Beispiel ein Haus oder eine Stadt sein, in der man seine Jugend verbracht hat. Aber auch sein Heimatland kann man als seine Heimat sehen. Hauptsache man kann sich mit dem Ort identifizieren und fühlt sich damit verbunden.

Die Verbundenheit zu seiner Heimat wird häufig als „Heimatliebe“ bezeichnet. Wenn wir uns einem Ort verbunden und zugehörig fühlen, denken wir oft: „Das ist mein Zuhause! Hier will ich nie wieder weg“. Eine Art Heimatliebe zu einem bestimmten Ort – das kennt fast jeder! Und diese Liebe  wird auch (fast) nie vergehen.

Von unserem Autor Patrick Failer

Der neue Stundenplan: Viele Freistunden, aber auch über 200 Stunden Planungsaufwand

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Seitdem die Schule begonnen hat, sind nun schon etliche Wochen vergangen. Waren die Erwartungen am Anfang noch sehr hoch bezüglich der neuen Herausforderungen und des neuen Levels, ist mittlerweile das Ziel, das Fachabitur oder das allgemeine Abitur zu erreichen, in den Vordergrund getreten. Sobald man an den Unterricht denkt, kommt einem sofort der Gedanke an den Stundenplan, da dieser einen großen Einfluss auf die Termin- und Freizeitplanung hat.  Vergleicht man den Stundenplan der 12. Klasse mit dem der 11. fällt auf, dass es in der 12. Klasse mehr Nachmittagsunterricht gibt, was wegen des anspruchsvolleren Niveaus auch sinnvoll ist. Hierbei ist eine Mittagspause sicherlich auch notwendig. Jedoch fällt diese in der Praxis teils weg oder gerät zu lange.

Durchschnittlich haben die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule drei freie Stunden in der Woche. Jedoch bedeutet das auch, dass es Klassen gibt, welche acht freie Stunden in der Woche haben, und Schülerinnen und Schüler, die vor ihren Wahlpflichtfächern überhaupt keine Freistunde haben, und somit fünf Schulstunden am Stück. Das ist der sehr schwierigen Organisation der Wahlpflichtfächer, welche auch den vierwochenstunden umfassenden Fremdsprachenunterricht enthalten, geschuldet.

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Manche nutzen die vielen freien Stunden, um sich gemeinsam auf Schulaufgaben und Kurzarbeiten vorzubereiten. Andere jedoch ärgern sich darüber, dass sie zusätzliche Spritkosten haben, um bei zwei oder mehr aufeinander folgenden Freistunden nach Hause zu fahren, oder diese Freistunden überhaupt nicht nutzen können, da sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Jedoch ist Abhilfe schwer. Die häufig kritisierten Schienen für die Wahlpflichtfächer können nicht anders gelegt werden, verrät Frau Pecher auf Nachfrage von „Friedo“. So seien Mittwoch und Freitag „gesetzte Tage“, da diese die einzigen Tage seien, an denen der Musiklehrer im Haus ist und da das Wahlpflichtfach Musik zweimal zustande gekommen ist, was zwei Tage nötig macht.  Jedoch ist ein anderer Lehrer freitags ab der fünften Stunde nicht mehr einsetzbar, weshalb die 3. und 4. Stunde am Freitag für diesen Unterricht gesetzt werden musste. Montag sei ausgewählt worden, da es der einzige Tag ist, an dem keine 12. Klasse Sportnachmittagsunterricht hat. Zudem verrät Frau Pecher, dass im gesamten letzten Jahr über 200 Stunden Arbeit in den Stundenplan gesteckt wurden. Bisher sind es für den neuen Stundenplan schon fast 150 Stunden Arbeit, jedoch ist das Halbjahr noch nicht einmal rum. Es benötigt also sehr viel Zeit und Energie, um den Stundenplan zu erstellen. Hierbei sei die App jedoch sehr gewinnbringend. Zudem äußert sie den Wunsch einer festen Mittagspause, da diese es überflüssig macht, Mittagspausen für jede Klasse einzeln zu planen, was zu vielen Überstunden führt, da sie nicht wissen kann, welcher Schüler der Klasse welches Wahlplichtfach und welchen Religionsunterricht hat.

Wie es in der 13. Jahrgangsstufe aussieht ist momentan noch vollkommen unklar, da für diese Klasse nochmals neue Wahlpflichtfächer gewählt werden müssen. Außerdem stößt das wiedereingeführte Pausenmodell auf einige Kritik, da dadurch in der einen Pause ein riesiger Ansturm am Pausenverkauf herrscht. Laut Frau Pecher wurde dieses Modell wieder eingeführt, da das Doppelstundenmodell im letzten Schuljahr nur ausprobiert wurde und die Lehrerinnen und Lehrer nicht begeisterte.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass der Stundenplan nicht für jeden perfekt ist, jedoch sich unsere Stundenplaner Frau Pecher und Herr Hager die größte Mühe geben und sogar einen Teil ihrer Freizeit opfern, um unserer Schule den bestmöglichen Stundenplan anzubieten.

Von unseren Autorinnen Stefanie Mayr, Laura Steinacher und Nour Ghazi